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Idstedt-Gedenkttag 2019

Am 25. Juli jährte sich die größte Schlacht nördlich der Elbe zum 169. Mal. An die 26.000 bewaffneten Schleswig-Holsteiner, die damals am frühen Morgen im Großraum Idstedt auf 37.000 dänische Soldaten trafen, erinnerte wie in jedem Jahr die Idstedt-Stiftung.

Neben Vertretern Dänemarks und des Militärs legten dazu Kreispräsident Ulrich Brüggemeier in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsrates und der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Edgar Petersen aus Idstedt, Kränze nieder in Schuby-Neukrug, bei der Ziegelei in Gammellund und am Ehrenmal bei der Gedächtnishalle in Idstedtkirche.

Wegen der hochsommerlich schwülen Temperatur begaben sich anschließend die zahlreichen Teilnehmer der Gedenkveranstaltung in luftig-lockerer Kleidung in die Gaststätte „Zur alten Schule“. Nach einer gemeinsamen Kaffeetafel gefiel dort als Festredner Hans-Heinrich Hansen von der Nordseite der Flensburger Förde. Er ist der ehemalige Hauptvorsitzende der deutschen Minderheit in Dänemark, hat lange Zeit der Union aller Minderheiten in Europa vorgestanden und erwies sich als ein profunder Kenner der in den vergangenen 200 Jahren wechselvollen Geschichte unseres Grenzlandes. Stolz wies er an Beispielen nach: „Heute leben wir in einer auf Frieden und Freundschaft ausgerichteten Vorzeigeregion.“