Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Die Kunstszene im Grenzland lebt wieder

Noch bis zum 27. September kann man freitags bis sonntags zwischen 11 und 17 Uhr im Saal der zurzeit leerstehenden Gaststätte „Zum Langsee“ wie durch ein Labyrinth gehen und sich 500 Werke von 50 Künstlern von beiderseits der deutsch-dänischen Grenze anschauen.

Zur Vernissage am vergangenen Wochenende dankte der Süderfahrenstedter Künstler Dietmar Wagner seinem Bürgermeister Johann Thomsen für die einmalige Chance, den monatelangen Frust über coronabedingte Absagen von Ausstellungen zu beenden. Auch die Kulturstiftung des Kreises habe ihren Beitrag zum Gelingen dieser mit Hygienekonzept durchdachten Ausstellung geleistet.

In Vertretung des Kreispräsidenten freute sich Frank Storjohann über den Aufschwung der Kulturszene im Grenzland, die durch Corona hart getroffen sei. „Aber das Ausbremsen hat keinen Schlusspunkt gesetzt, sondern wir starten neu im Sinne deutsch-dänischer Freundschaft.“ Inhaltlich stünden die kulturellen und landschaftlichen Gemeinsamkeiten im Vordergrund, die aber sämtlich individuell gestaltet seien.

„Die Vielfalt von Stil und Technik macht den Weg durch den Saal nicht langweilig“, meinte auch Dietmar Wagner, der durch seine Freundschaft mit dem Vorsitzenden des südjütischen Künstlerbundes SMS 1935, Tonni Museth, die Idee für diese Art von Kultur auf dem Lande hatte.

Ebenfalls vertreten sind das Netzwerk „Kunst-im-Norden“ sowie besonders der Verein „Flensborg Fjords Kunst&Kulturforening“ mit 32 Ausstellern, die zur Vernissage durch ihre 2. Vorsitzende Karin Baum vertreten waren.

Kunst als wichtiges Bindeglied zwischen Menschen - in diesem Sinne sind Interessierte eingeladen sich anzuschauen, was Maler, Fotografen und Skulpturen-Former daraus gestaltet haben (in Kleingruppen auch in der Woche nach Anmeldung bei info@diwasart.dk).

                                                                                                                          stz